Der Kirchenvorstand

KV 2016klein

Von links nach rechts, hintere Reihe: Brigitta Klein, Christiane Albrecht, Benedikt Krüger, Gaby Engel, Joachim Gut, Pfr. Peter Willared, Bertram Wilmer, Heike Scherneck, Helga Tripp; vordere Reihe: Ilse Forstner, Lilli Beck, Mona Arnold, Elsa Telschow, Elke Kürth-Landwehr, Pfrin. Angelika Angerer. Es fehlt Stefanie Neumann.

Zweiter Montag im Monat, 19:25 Uhr in der Stephanusgemeinde, Gleiberger Weg 23. Der Kirchenvorstand ist schon fast vollzählig, es werden noch letzte Tische gerückt, Gesangbücher und Getränke auf den Tischen verteilt. Um 19:30 Uhr soll es, wie immer, losgehen. Wer im letzten Monat Geburtstag hatte, darf ein Lied aussuchen, und mit dieser gesungenen Andacht beginnt die KV-Sitzung. Wie immer ist die Tagesordnung voll, denn der Kirchenvorstand – nicht die Pfarrer – leitet die Gemeinde und ist für alle Entscheidungen des Gemeindelebens maßgeblich verantwortlich. Aber die Pfarrer gehören, neben 14 gewählten und nachberufenen Mitgliedern, zum KV und entscheiden selbstverständlich mit!

Immer wieder stehen inhaltliche Fragen des Gemeindelebens auf der Tagesordnung. In den letzten Jahren haben wir z.B. über die Fragen beraten, ob wir auch Kinder und Jugendliche vor der Konfirmation zum Abendmahl zulassen wollen und ob wir lesbischen und schwulen Paaren in unserer Kirche Traugottesdienste anbieten. In beiden Fällen haben wir uns nach einer theologischen Einführung in das jeweilige Thema durch die Pfarrer und einigen Diskussionen dafür entschieden.


Aber auch Verwaltungsfragen sind zu klären. Wir sind in der privilegierten Lage, unsere Aktivitäten nicht ausschließlich aus privaten Spenden finanzieren zu müssen. Wir erhalten Gelder aus der Kirchensteuer. Damit wollen wir verantwortungsvoll umgehen. Nicht einer allein entscheidet über Ausgaben und Anschaffungen, ab einem bestimmten Betrag wird alles im KV beraten und beschlossen. Außerdem entscheidet das Gremium über Personalangelegenheiten der bei der Gemeinde beschäftigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie über Baufragen.

Einmal im Jahr fahren wir gemeinsam ein Wochenende weg, um Zeit zu haben, größere Projekte vorzubereiten, aber auch um die Gemeinschaft miteinander und mit Gott zu genießen – und Spaß zu haben!

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