Mädchenschar

„Mit Jesus Christus mutig voran!“ – die Mädchenschar

"Ein echt cooler Held, ein echt cooler Held, David ist ein echt cooler Held!“ Der große Gruppenraum im Jugendhaus ist erfüllt von Musik und Gesang. Noch sind die Lieder neu für die Mädchenschar. Die Gruppe hat sich ein größeres Projekt vorgenommen: Die Geschichte von David und Goliath soll am Ostermontag in der Herderschule aufgeführt werden. Für die Mädchenschar ist dieses Musical nicht das erste; sie erarbeitet sich regelmäßig Stücke zu biblischen Themen.

Aber nicht nur Musical-Aufführungen stehen auf der Themenliste der Gruppe, obwohl das allen viel Spaß macht. „Wir wollen dieses Jahr auch ins Tierheim“, erzählt ein Mädchen voller Vorfreude. „Als Ziel einer Radtour im Sommer“ ergänzt Kornelia Marschner, die die Gruppe mit tatkräftiger Unterstützung von drei jungen Mädchen leitet. „Und wir spielen und basteln und kochen manchmal oder backen.“ „Und in das Spielzeugmuseum wollen wir demnächst auch.“ Das beste aber - da sind sich die Mädchen einig - sind die gemeinsamen Übernachtungen im Jugendhaus, wie z.B. das Wochenende vor dem Rosenmontag, das unter dem Thema „Märchen“ stehen wird.

Zur heutigen Gruppenstunde, die immer donnerstags von 16:00 bis 17:30 Uhr stattfindet, sind 16 Mädchen gekommen. „Doch das sind nicht alle“ versichert eine Teilnehmerin, „wir sind noch viel mehr.“ 20-25 Mädchen im Alter von 7 bis 13 treffen sich hier jede Woche.

Zu Beginn der Gruppenstunde wird gesungen und ein Gebet gesprochen. Dann folgt die Aktion, die laut Programm für diesen Donnerstag ansteht. Zum Abschluss der Gruppenstunde geben sich die Mädchen im Abschlusskreis ihr Motto mit auf den Weg: „Mit Jesus Christus mutig voran!“ 

Bis zur nächsten Woche!

Plätzchen statt Saures

Mädchen schwimmen während Ferienfreizeit "gegen Halloween-Strom"

"Luther und das Wort Gottes" waren das Thema einer ereignisreichen Ferienfreizeit im Jugendhaus der evangelischen Stephanusgemeinde. Insgesamt 13 Mädchen zwischen acht und zwölf Jahren machten mit. Ihnen standen vier Betreuerinnen zur Seite. Dabei erfuhren die Mädchen zunächst allerlei Wissenswertes über Luthers Leben, seine Erkenntnis über einen gnädigen, Vergebung schenkenden Gott sowie seine Auseinandersetzung mit den Vertretern der damaligen katholischen Kirche. Dabei ging es natürlich auch um die Reformation und die Tatsache, "das der Reformationstag auch im christilichen Deutschland immer mehr von Halloween überflügelt wird", heißt es in einer Pressemitteilung der Stephanusgemeinde.

Außerdem haben die Kinder süßes Lutherbrot gebacken. Dabei sei zugleich die Idee entstanden, Luther-Rosen-Plätzchen zu backen und diese am Reformationstag mit einer Botschaft zu verschenken: "Halloween kannst Du vergessen, denn wir woll´n Dich nicht erpressen. Lange sollst Du an uns denken, denn wir woll´n dir etwas schenken." Am 31. Oktober haben sich dann einige Mädchen getroffen und ihr Vorhaben umgesetzt, "gegen den Halloween-Strom zu schwimmen". Die Menschen, die besucht wurden, konnten es zunächst nicht glauben, dass es in unserer Zeit Kinder gibt, die Spaß daran finden, anderen Menschen etwas zu schenken - ohne Hintergedanken und ohne die Absicht, selbst etwas zurück zu bekommen", sagt Kornelia Marschner, ehrenamtliche Mitarbeiterin der Stephanusgemeinde. Wiederholt seien daher Süßigkeiten oder auch eine Geldspende angeboten worden. Ziel sei es allerdings gewesen, Erwachsene einfach mal zu überraschen und zu zeigen: "Es geht am 31. Oktober auch anders."

Quelle: Gießener Anzeiger vom 07.11.2014

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